„Das neue Normal“: Digitalisierung in der Arbeitswelt

Das neue Normal: Digitalisierung in der Arbeitswelt ist eine Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaft Frauen der Region S-H Unterelbe in der die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen der neuen digitalen Arbeitswelt betrachtet werden. Dabei stehen insbesondere die sich wandelnden Arbeitsbedingungen von Frauen im Vordergrund. In insgesamt sieben Veranstaltungen beleuchten unsere Referentinnen und Fachexpertinnen welche Chancen und Risiken neue Arbeitsformen bieten. Wir erforschen gemeinsam, welche Prozesse anzustoßen sind, um Frauen auf dem Weg zum „neuen Normal“ zu stärken.

Führung, interne Kommunikation und Fehlerkultur im Change Management

Wann? 23.09.2021, 18:00 Uhr
Wo? InfoTreff, Fährstraße 51 Brunsbüttel oder digital via Zoom 

Anmeldung für die digitale und die analoge Teilnahme bis 20.09.2021 über Sandra Stadniczuk,  gleichstellungsstelle@dithmarschen.de

Wie wäre es, wenn Veränderung plötzlich Spaß macht? Sie denken, das sei unmöglich? Irrungen und Wirrungen des Change brauchen starke und dennoch emphatische Anführer*innen. Orientierung zu bieten, während Sie selbst innerlich Zweifel spüren, stellt eine Herausforderung dar. In diesen Prozessen ein Schatzkästchen der Möglichkeiten zu haben, wie Sie anderen Ideen Ihre Aufmerksamkeit schenken und dabei die eigenen oder auch externen Anforderungen im Blick behalten, ist der Schlüssel zum Erfolg. Mein Name ich Melanie Bangert, ich liebe und lebe Veränderungen. In meiner Keynote werde ich Ihnen aus meinem persönlichen Erleben erzählen, wie Sie mit weiblicher Intuition, guter Kommunikation und einer entspannten Haltung zu Fehlern zur ‚Queen of Change‘ werden.

Gender in der digitalen Lehre

Wann? 18.11.2021, 18:00 Uhr
Wo? Digitale Veranstaltung via Zoom

Anmeldung: Anmeldungen bis zum 15.11. über Tinka Frahm
t.frahm@kreis-pinneberg.de

Maria Barbarino sitzt vor einem BildGender-/Diversitätsfragen betrifft Lehre und Lernen im Hohen Maße. Digitale Lehre ist davon nicht ausgenommen.  Durch Gender- und Diversitätsreflexivität werden unterschiedliche Lebenssituationen und -bedingungen von Menschen systematisch wahrgenommen und finden Gehör. Gender- und Diversität in der digitalen Lehre heißt, nicht von einem vermeintlichen „Normstudenten“ oder „Normschüler“ auszugehen, sondern von einer Vielzahl an unterschiedlich positionierten Personen, die verschiedene Fähigkeiten, Ressourcen, Vorkenntnisse, Erfahrungen und Bedürfnisse mitbringen. Es heißt auch Diskriminierung sowie Privilegien wahrzunehmen, zu reflektieren und zu kommunizieren und in die Gestaltung von Lehre mit einfließen zu lassen. Schlussendlich heißt es vor allem sich selbst und die eigene Lehre zu reflektieren, in einen offenen Dialog mit Studierenden und Schüler*innen aber auch Kolleg*innen zu treten und eigene Inhalte und Methoden zu hinterfragen und anzupassen, um allen Beteiligten die gleichen Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Maria-Luisa Barbarino, M.A.,  ist Referentin für Gleichstellung an der FernUniversität in Hagen.

Diese Veranstaltungen haben Sie leider bereits verpasst:

Megatrend Digitalisierung –
Was bringt uns die Arbeitswelt von morgen?                                                         

Das innovative Potenzial der Digitalisierung ist enorm. Der digitale Wandel bietet vielfältige Chancen, er hat gleichzeitig aber auch spürbare Auswirkungen auf unsere Art zu leben und zu arbeiten. Die digitalen Möglichkeiten sorgen insbesondere dafür, dass sich die Arbeitswelt massiv verändert. Diesen und weiteren Themen geht Referentin Regine Schlicht in ihrem Vortrag nach.

Regine Schlicht ist Leiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel, ist im Vorstand des DiWiSH e.V. und leitet hier die Fachgruppe Frauen@DiWiSH. Sie gehört zum Steuerkreis des KI-Transfer-Hub Schleswig-Holstein. Frau Schlicht ist seit fast 30 Jahren in der digitalen Wirtschaft tätig und kennt Chancen, Risiken und Möglichkeiten der digitalen Transformation.

 

Arbeitsschutz und Digitalisierung –
neue Herausforderungen an die Arbeitszeitgestaltung
Schon seit einigen Jahren sind Digitalisierungsprozesse starke Treiber für Veränderungen in der Arbeitswelt. Mittlerweile sind die meisten Arbeitsbereiche auf die eine oder andere Weise hiervon nachhaltig betroffen. Die tägliche Arbeit wird dabei immer orts- oder zeitflexibler. Die Corona-Pandemie mit einem deutlichen Zuwachs an Home Office hat diesen Prozess noch einmal beschleunigt.
Der veränderte Einsatz von Technik steht dabei im direkten Zusammen mit der Organisation von Arbeit. Das hat Folgen für die Beschäftigten durch neue Anforderungen, aber auch Belastungen. Zusätzlich müssen die Instrumente für einen wirksamen Arbeitsschutz angepasst werden. Wie sich eine zukünftige digitale Arbeitswelt menschengerecht gestalten lässt und wo hier die besonderen Herausforderungen für einzelne Branchen liegen, soll im Zentrum der Veranstaltung stehen.

Gabriele Wegner ist Diplom Soziologin und seit Januar 2021 Regionsgeschäftsführerin der DGB Region SH Nordwest. Zuvor war sie seit 2002 Abteilungsleiterin Sozialpolitik beim DGB Bezirk Nord.
Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit über alle Jahre war und ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz.